Wenn man ein kleiner YouTube-Suchti ist wie ich einer bin, ist es schwer an den Beauty-Hauls vorbeizukommen. Sie werden von den Zuschauern geliebt - mich eingeschlossen. Ich finde sie unterhaltsam und man wird immer mit dem neusten "Stuff" versorgt - leider gibt es davon nur noch wenige auf Youtube, was sehr schade ist. Das Problem ist nur, dass man somit immer neue Makeupkauf-Inspirationen erhält und verleitet ist diese nach zukaufen, da Person XYZ diese hat und man das natürlich dann auch braucht. Aber sind wir mal ehrlich, brauchen wir so viel und wenn ja schaffen wir es ein Proukt leer zu machen?! Im seltestem Fall. Viel eher musste ich schon einige Produkte, die zu alt wurden, entsorgen. Leider bin ich zu neugierig, um diese Beauty-Hauls nicht zu schauen und somit wurde ich immer wieder Opfer eines Nachkaufs. Da mich eigentlich solche unnötigen Käufe stören, weil sie unnötig sind, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, die mir beim Einkaufen, bzw. Nicht-Einkaufen helfen:
1. Einen Überblick über das eigene Make-up haben, am besten mit genauen Zahlen.
Am Besten ist es eine Liste zu führen wie viele Lidschatten, Augenbrauenprodukte, Mascara, Lippenstifte man besitzt. Dies hilft einem einen genauen Überblick zu behalten. Vielleicht mit einer jährlichen oder halbjährigen Makeup-Inventur und regelmäßig seine Makeup-Kollektion decluttern.
2. Überprüfe die Inhaltstoffe und komme ich mit den Inhaltsstoffen klar?
Es gibt eine App namens "Codecheck" für das Handy, welches eine Vielzahl an Produkten erkennt. Man kann dann mit der App direkt im Geschäft den Strichcode oder den QR-Code über die Handykamera halten und schon wird das Produkt angezeigt. Auch kann man über die Seite "Hautschutzengel" ebenso die Incis abchecken und auch den Komedogenitätsgrad herausfinden. Das bedarf aber, dass man sich vor dem Einkauf mit den Inhaltsstoffen des Produktes auseinander setzt.
3. Passt das Produkt zu mir und werde ich es wirklich verwenden?
Diese Frage ist tatsächlich essentiell. Wie oft kauft man bitte Makeup-Produkte, da es an Person X gut aussah oder weil Person Y es in einem Video in die Kamera hielt und stellt später fest, dass es überhaupt nicht zu einem passt. Somit verwendet man es auch nicht. Daher sollte man sich im Klarem sein, dass man nur sich Dinge zulegt, die man tatsächlich nutzen wird, weil man Spaß an diesen hat.
4. Wunschlisten, Wunschlisten, Wunschlisten
Wunschlisten alias Einkaufslisten sind super dafür das Einkaufsverhalten zu beschränken. Man beschäftigt sich viel mehr damit, ob man das Produkt tatsächlich haben möchte und wenn ja wird es auf die Einkaufsliste gesetzt und man hangelt sich im Geschäft durch die Liste durch. Somit kauft man keine Dinge, die man eigentlich nicht wollte.
5. Immer daran denken, dass man es viel erleichternder findet weniger zu haben.
Über den Monat gesehen nutze ich tagtäglich eh nur eine handvoll Produkte. Die Produkte funktionieren für einen ohne großen Aufwand. Bei einer zu große Auswahl kann man sich eh nicht entscheiden was ich unglaublich nervig finde. Zudem mag ich es nicht wenn die Behälter bereits voll sind und ich kein vernünftigen Platz habe alles ordentlich zu verstauen.
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